Der Küchenphilosoph

Wie un­ter­schied­lich kön­nen Men­schen auf das Le­ben bli­cken? Und mit wel­cher Mo­ti­va­ti­on be­fas­sen wir uns mit be­stimm­ten Fragen?

Neu­lich saß ich mit ei­nem Freund in der Kü­che und merk­te an, dass Phi­lo­so­phie für mich auch eine gute Stu­di­en­rich­tung ge­we­sen wäre. Da mein Ge­gen­über mit den In­hal­ten des Fachs we­nig an­zu­fan­gen wuss­te, fing ich an zu be­schrei­ben. Doch mit mei­ner Aus­füh­rung war ich nicht ganz zu­frie­den – ich hät­te mehr Tie­fe von mir erwartet.

Da­her re­cher­chier­te ich den Be­griff am nächs­ten Tag, um es bei nächs­ter Ge­le­gen­heit ge­nau­er for­mu­lie­ren zu kön­nen. Da­bei dach­te ich dar­über nach, ob mein Freund wohl auch dar­über nach­den­ken wür­de (Nein, wür­de er nicht!). Und so wur­de ich, ohne es je ge­wollt zu ha­ben, ein Küchenphilosoph.

Lö­sung: Wis­sen auf­neh­men, Er­kennt­nis­se ge­win­nen und Zu­sam­men­hän­ge ver­ste­hen macht Spaß und lässt Men­schen wach­sen. Ge­le­gen­hei­ten, über Gott und die Welt zu phi­lo­so­phie­ren und da­durch von­ein­an­der zu ler­nen, soll­ten stets mit Freu­de aus­ge­kos­tet werden.