Geschirrspülmaschine einräumen

Was zeigt die mensch­li­chen Pro­ble­me im Bü­ro­all­tag in ei­nem Bild? Rich­tig: Die Ord­nung in der Tee­kü­che. Je­der will so schnell wie mög­lich wie­der raus.

Ein stän­di­ges Är­ger­nis für mich ist die Art und Wei­se, wie die Kol­le­gen ihre dre­cki­gen Kaf­fee­be­cher in die Ge­schirr­spül­ma­schi­ne ein­räu­men. Der ers­te Pott kommt im­mer auf die Pole Po­si­ti­on. Das be­deu­tet: Die Klap­pe ei­nen Spalt­breit öff­nen und die Tas­se im obe­ren Korb ganz vor­ne platzieren.

Alle an­de­ren Be­cher müs­sen an­schlie­ßend um­ständ­lich über den ers­ten Be­cher ge­ho­ben wer­den. Bei die­sem Tas­sen-Hal­ma be­nö­tigt je­der mehr Zeit, als wenn die Kis­te von hin­ten be­gin­nend be­füllt wür­de. Und man sieht am Ende nur mit Mühe, wie viel Platz ganz hin­ten noch üb­rig ist. Ef­fi­zi­ent geht anders.

Ge­dicht in ei­ge­ner Sa­che:
In der Kü­che gilt das Glei­che wie im Stra­ßen­ver­kehr: Nie­mand will Zeit ver­lie­ren.

Lö­sung: Das Ein­zi­ge, was man tun kann, ist, mit gu­tem Bei­spiel vor­an­zu­ge­hen. Ir­gend­wann viel­leicht ent­de­cken auch an­de­re die Vor­zü­ge ei­nes ef­fi­zi­en­ten Sys­tems. Die Mit­men­schen auf Un­an­ge­neh­mes hin­zu­wei­sen, kann hart in die Hose ge­hen, schnell steht der Mah­nen­de als Bes­ser­wis­ser da.

Ist da je­mand?
Ge­ne­rell fra­ge ich mich, ob der­ar­ti­ge Ge­dan­ken nor­mal sind. Oder ob es viel­leicht et­was Zwang­haf­tes hat, oft und lan­ge etwa über ein Sys­tem beim Ho­len und Zu­rück­brin­gen von Ein­kaufs­wa­gen nach­zu­den­ken. Und das dann auch noch (müh­sam) auf­zu­schrei­ben und on­line zu veröffentlichen?

Wenn du ähn­lich denkst, schreib mir bit­te eine E‑Mail an
info@gedanken-ohne-schranken.de oder tei­le die­sen Beitrag.