Los Angeles

Wenn ich sie fra­ge: “Weißt du noch …?“
Dann geht es um das Aben­teu­er.
Wir flo­gen lang – hin zum Mo­loch,
Die Stadt, groß wie ein Ungeheuer.

Los An­ge­les ist eine Wucht,
Schier end­los die ur­ba­nen Wei­ten:
Von Hol­ly­wood zur Häu­ser­schlucht,
Das Meer und Ber­ge an den Seiten.

Die Men­schen le­ben tief ent­spannt.
In Ka­li­for­ni­en, ih­rer Welt,
Sind fer­ne Län­der un­be­kannt
Der Blick vom gan­zen Schein verstellt.

Si­re­nen heu­len durch die Nacht,
Die Son­ne brennt bei Tag be­stän­dig.
In uns ist Lei­den­schaft ent­facht,
Der Ort ist traum­haft wie unbändig.

Geschichte zum Gedicht

Das Ge­dicht über Los An­ge­les ent­stand nach ei­ner Rei­se. Im Jahr 2014 be­such­ten mei­ne Frau und ich die Me­tro­po­le an der ame­ri­ka­ni­schen Westküste.

Los An­ge­les hat uns ein­fach um­ge­hau­en. Es wa­ren die Men­schen, das Kli­ma und das Licht. LA war grö­ßer als al­les, was wir bis da­hin kann­ten. Und noch heu­te re­den wir viel über die woh­li­ge Stim­mung, die sich bei dem Ge­dan­ken an die­sen un­fass­bar schö­nen Fle­cken Erde einstellt.

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